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Obligentra · Von der Pflicht bis zum Nachweis.

Betreiberpflichten über alle Standorte im Griff.

Obligentra verbindet Standorte, Anlagen, Prüfpflichten, Verantwortliche, Service Provider, Nachweise und Mängel in einem zentralen Compliance-Workflow.

Portfolio Dashboard

Compliance Exposure über alle Standorte

Beispieldarstellung

24

Standorte

4.823

Assets

7.418

aktive Obligations

93

Aktivitäten in 30 Tagen

17

überfällige Vorgänge

6

kritische Findings

58

Assets mit Unknown Exposure

  • Werk Hamburg · Hebebühne HB-12

    Wiederkehrende Prüfung · fällig in 12 Tagen

    Geplant
  • Werk Linz · Elektrische Anlage E-04

    Nachweis vollständig · geprüft am 14.08.

    Erfüllt
  • Werk St. Gallen · Tor T-07

    Mangel offen · Maßnahme zugewiesen

    Finding
  • Lager Nord · Regalanlage R-22

    Zuständigkeit und Nachweis nicht geklärt

    Unknown

Marktevidenz

Unternehmen brauchen keine weiteren Listen. Sie brauchen weniger Verwaltungsaufwand.

  • 58 %

    der mittelgroßen Unternehmen sehen Bürokratie und Regulierung als eines der größten Standortprobleme.

    Der Aufwand wächst mit jeder weiteren Niederlassung: Dieselben Pflichten müssen je Standort erneut dokumentiert, aktualisiert und nachgewiesen werden.

    ifo Institut, September 2026

  • 61 %

    der befragten Unternehmen bewerten Regulierung und Bürokratie als stark produktivitätshemmend.

    Der Produktivitätsverlust entsteht dort, wo Nachweise manuell gesucht, abgestimmt und aufbereitet werden – statt in der eigentlichen betrieblichen Arbeit.

    Institut der deutschen Wirtschaft, 2025

  • 30 %

    der Mittelständler haben zuletzt Digitalisierungsprojekte abgeschlossen.

    Die Mehrheit arbeitet weiterhin mit manuellen Abläufen und trägt doppelten Aufwand: einmal für den Betrieb, einmal für die Nachweisführung.

    KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025

  • 74 %

    der in einer aktuellen IW-Untersuchung befragten Unternehmen aus Chemie, Pharma und Kunststoffverarbeitung berichten über steigende Bürokratiebelastung.

    15 % der untersuchten Unternehmen hatten zusätzliches Personal eingestellt, um den gestiegenen Aufwand zu bewältigen. Die Zahl bezieht sich ausschließlich auf die untersuchten Branchen und lässt sich nicht pauschal auf die gesamte deutsche Industrie übertragen.

    Institut der deutschen Wirtschaft, 2026

Problem

Die Prüfung selbst ist selten das eigentliche Problem.

  • Wissen Sie, welche Pflichten für alle relevanten Anlagen gelten?

  • Wissen Sie, was in den nächsten 30, 60 und 90 Tagen fällig wird?

  • Können Sie einen aktuellen Nachweis innerhalb weniger Minuten bereitstellen?

  • Wissen Sie, ob ein festgestellter Mangel wirklich geschlossen wurde?

Je mehr Standorte, Anlagen, Verantwortliche und Service Provider beteiligt sind, desto schwieriger wird es, diese Fragen mit Excel, E-Mail, Kalendern und lokalen Ablagen zuverlässig zu beantworten.

Ausgangslage

Viele Systeme. Aber kein durchgängiger Compliance-Prozess.

Unsere Erkenntnis ist ausdrücklich nicht, dass Unternehmen keine Compliance-Systeme besitzen. Das Problem ist die fehlende Verbindung zwischen den vorhandenen Systemen.

  • ERP
  • CAFM
  • Excel
  • Outlook
  • SharePoint
  • Prüfberichte als PDF
  • Provider-Portale
  • lokales Erfahrungswissen

Fragmentierte Compliance-Steuerung

Typische Folgen

  • doppelte Datenpflege
  • manuelle Erinnerungen
  • unklare Zuständigkeiten
  • verstreute Nachweise
  • fehlende Managementtransparenz
  • offene Findings
  • hoher Auditaufwand
  • Abhängigkeit vom Wissen einzelner Personen

Lösungsmechanismus

Ein durchgängiger Prozess von der Verpflichtung bis zum Abschluss.

  1. Standort

    Organisation und Werk

  2. Asset

    Anlage oder Objekt

  3. Requirement

    Anforderung

  4. Obligation

    konkrete Pflicht

  5. Fälligkeit

    Termin und Zyklus

  6. Owner

    Verantwortlicher

  7. Prüfung

    Durchführung

  8. Evidence

    Nachweis

  9. Finding

    Mangel

  10. Corrective Action

    Maßnahme

  11. Verification

    Wirksamkeit

  12. Closure

    Abschluss

Nutzen

Drei Fragen, die jede Organisation beantworten muss.

  • Wissen, was zu tun ist

    Anforderungen und Verpflichtungen nachvollziehbar den richtigen Standorten und Assets zuordnen.

    Nutzen: Applicability wird dokumentiert statt vorausgesetzt – auch bei unterschiedlichen Ländern und Nutzungsarten.

  • Sicherstellen, dass es getan wird

    Fälligkeiten, Verantwortlichkeiten und Eskalationen systematisch steuern.

    Nutzen: Termine, Owner und Provider-Aufträge laufen in einem Prozess statt in Kalendern und Mail-Verläufen.

  • Beweisen, dass es getan wurde

    Prüfungen, Nachweise, Findings und Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.

    Nutzen: Nachweise sind je Asset und Zeitraum auffindbar – im Audit und in der internen Berichterstattung.

Unknown Exposure

Das größte Risiko ist nicht „überfällig“. Es ist „unbekannt“.

Eine bekannte überfällige Verpflichtung kann aktiv bearbeitet werden. Schwieriger sind Anlagen und Prozesse, bei denen nicht transparent ist, welche Anforderung gilt, wer verantwortlich ist oder ob ein belastbarer Nachweis existiert.

  • Unknown

    Unknown

    Anwendbarkeit, Verantwortlichkeit oder Evidence nicht ausreichend geklärt.

  • Finding

    Known & non-compliant

    Pflicht bekannt, aber Handlungsbedarf.

  • Upcoming

    Known & upcoming

    Pflicht bekannt und geplant.

  • Compliant

    Known & compliant

    Pflicht bekannt und erfüllt.

Produktmodule

Alles, was Sie für einen durchgängigen Compliance-Prozess benötigen.

  • Compliance Inventory

    Standorte, Assets und Requirements strukturiert verwalten.

    Nutzen: Eine belastbare Datenbasis statt verteilter Listen je Werk.

  • Obligation Management

    Konkrete Verpflichtungen aus Requirement und Asset ableiten und steuern.

    Nutzen: Jede Pflicht hat Owner, Zyklus und Status – nachvollziehbar begründet.

  • Inspection & Evidence

    Prüfungen planen und Nachweise strukturiert zuordnen.

    Nutzen: Nachweise sind sekundenschnell auffindbar statt in Ordnerstrukturen verstreut.

  • Finding Management

    Festgestellte Mängel bis zum Abschluss verfolgen.

    Nutzen: Kein Mangel bleibt ohne Maßnahme, Verantwortlichen und Wirksamkeitsprüfung.

  • Provider Management

    Externe Service Provider in den Prozess einbinden.

    Nutzen: Berichte kommen direkt in den Workflow – ohne Sammelmails und Nachfassen.

  • Management Cockpit

    Compliance Exposure über das gesamte Portfolio transparent machen.

    Nutzen: Die Zentrale sieht Status, Risiken und offene Punkte je Standort auf einen Blick.

AI im Produkt

KI übernimmt Dokumentarbeit – nicht Ihre Verantwortung.

Obligentra kann AI einsetzen, um wiederkehrende Dokumentarbeit zu beschleunigen.

  • Prüfberichte klassifizieren
  • relevante Datenfelder extrahieren
  • Prüfdatum und Ergebnis erkennen
  • Mängel vorstrukturieren
  • Regulatory Changes vergleichen
  • Managementinformationen zusammenfassen

Human-in-the-loop

AI analysiert und schlägt vor. Menschen prüfen und entscheiden. Jeder Vorschlag aus der Dokumentanalyse wird einem verantwortlichen Benutzer zur Freigabe vorgelegt und bleibt im Änderungsverlauf nachvollziehbar.

AI entscheidet nicht, welche rechtliche Anforderung im Einzelfall gilt. Diese Bewertung bleibt bei den fachlich verantwortlichen Personen im Unternehmen.

Abgrenzung

Excel ist gut für Tabellen. Betreiberpflichten sind ein Workflow.

Excel

  • Listen
  • Formeln
  • Filter
  • manuelle Terminpflege
  • individuelle Dateien

Obligentra

  • Applicability
  • Ownership
  • Recurrence
  • Evidence
  • Provider
  • Escalation
  • Findings
  • Audit Trail
  • Regulatory Change

Tabellenkalkulation bleibt für Auswertungen und Datenaufbereitung sinnvoll. Für laufende Betreiberpflichten fehlen ihr jedoch Zustände, Zuständigkeiten und Nachvollziehbarkeit.

Abgrenzung

Compliance-first statt vollständigem CAFM-Projekt.

Obligentra muss Ihr CAFM, ERP, DMS oder Instandhaltungssystem nicht ersetzen. Die Plattform konzentriert sich auf die Compliance-Steuerung über diese Systeme hinweg.

  • Fokussierter Scope

    Betreiberpflichten, Nachweise und Findings statt vollständiger Gebäudebewirtschaftung.

  • Schnelle Einführung

    Start mit Standorten, Assets und den relevanten Requirements – ohne mehrjähriges Systemprojekt.

  • Integration statt Replacement

    Bestehende Systeme bleiben führend, Obligentra steuert den Compliance-Prozess.

DACH

Entwickelt für Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Obligentra unterstützt standort- und landesspezifische Regulatory Packs. Dadurch können unterschiedliche Anforderungen innerhalb derselben Unternehmensgruppe getrennt modelliert und gesteuert werden.

Holding

  • Werk Hamburg

    Deutschland

  • Werk Linz

    Österreich

  • Werk St. Gallen

    Schweiz

Ein Assettyp, unterschiedliche Anforderungen

Ein Assettyp kann abhängig von Land, Region, Standort und Nutzung unterschiedlichen Requirements unterliegen. Deutschland, Österreich und die Schweiz werden deshalb getrennt modelliert und nicht vereinheitlicht.

Welche Anforderungen im konkreten Einzelfall gelten, muss anhand des Standorts, des Assets, der Nutzung sowie der jeweiligen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen geprüft werden.

Branchen

Für Organisationen mit verteilten Standorten.

  • Produzierender Mittelstand

    Mehrere Werke, technische Anlagen und zentrale HSE-/Operations-Verantwortung.

  • Hotels

    Technische Gebäudeausstattung, Gäste, Service Provider und dezentrale Häuser.

  • Logistik

    Lager, Hubs, Tore, Fördertechnik und technische Infrastruktur.

Ebenfalls im Fokus: Pflege & Soziales sowie Fitness & Freizeit. Branchenübersicht

FAQ

Häufige Fragen

Ist Obligentra ein CAFM-System?

Nein. Obligentra ist eine Compliance-Steuerungsebene für Betreiberpflichten. Ein CAFM bildet Flächen, Instandhaltung und Gebäudebetrieb umfassend ab; Obligentra konzentriert sich auf Applicability, Obligations, Fälligkeiten, Nachweise, Findings und Maßnahmen über alle Standorte hinweg.

Muss unser bestehendes CAFM ersetzt werden?

Nein. CAFM, ERP, DMS und Instandhaltungssysteme können bestehen bleiben. Obligentra setzt darauf auf und schafft den durchgängigen Compliance-Prozess zwischen diesen Systemen.

Können vorhandene Excel-Dateien übernommen werden?

Ja. Standorte, Assets und bestehende Prüflisten lassen sich per Excel- beziehungsweise CSV-Import übernehmen und im Onboarding strukturieren, damit daraus steuerbare Obligations werden.

Unterstützt Obligentra Deutschland, Österreich und die Schweiz?

Ja. Standorte werden länderspezifisch modelliert und über Regulatory Packs mit den jeweils passenden Requirements verknüpft. Dadurch können unterschiedliche Anforderungen innerhalb derselben Unternehmensgruppe getrennt gesteuert werden.

Garantiert die Software Rechtskonformität?

Nein. Obligentra unterstützt Unternehmen dabei, Betreiberpflichten systematisch zu identifizieren, zu organisieren, durchzuführen, zu überwachen und nachzuweisen. Welche Anforderungen im konkreten Einzelfall gelten, muss anhand der jeweils einschlägigen rechtlichen, technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen beurteilt werden.

Wie werden externe Service Provider eingebunden?

Über das Provider Portal erhalten externe Prüf- und Serviceunternehmen Zugriff auf die ihnen zugewiesenen Aufgaben, laden Prüfberichte direkt hoch und dokumentieren Ergebnisse. Externe Provider-Accounts werden nicht nach Named User bepreist.

Wie funktioniert AI bei Prüfberichten?

Hochgeladene Prüfberichte werden klassifiziert, relevante Felder wie Prüfdatum und Ergebnis werden extrahiert und Mängel vorstrukturiert. Die Vorschläge werden zur Prüfung vorgelegt: AI analysiert und schlägt vor, Menschen prüfen und entscheiden.

Wo werden unsere Daten gespeichert?

Produktivdaten werden in einer EU-Region gehostet. Details zu Infrastruktur, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle finden Sie auf der Seite Sicherheit & Datenschutz.

Werden unsere Daten zum Training von AI-Modellen genutzt?

Kundendaten werden für die Erbringung der Leistung verarbeitet, nicht als Trainingsmaterial für allgemeine Modelle vorgesehen. Die eingesetzten Verarbeitungswege werden im Rahmen der Auftragsverarbeitung transparent ausgewiesen und vor Produktivbetrieb datenschutzrechtlich geprüft.

Kann AI für bestimmte Dokumente deaktiviert werden?

Ja. Die AI-Verarbeitung kann abhängig von Dokumenttyp beziehungsweise Kundenanforderung gesteuert werden, sodass sensible Dokumente ausschließlich manuell bearbeitet werden.

Wie wird die Anzahl der Obligations berechnet?

Eine aktive Obligation ist die konkrete Verbindung zwischen einem Asset beziehungsweise organisatorischen Objekt und einer aktuell zu steuernden Compliance-Anforderung. Aufzug 4711 × wiederkehrende Hauptprüfung ergibt eine aktive Obligation.

Gibt es SSO?

SSO ist ab dem Business-Tarif enthalten. Im Enterprise-Tarif sind zusätzlich SAML/OIDC und SCIM möglich.

Können bestehende Systeme angebunden werden?

Ja. Ab Professional steht eine Basis-API zur Verfügung, ab Business eine erweiterte API. Im Enterprise-Tarif sind individuelle Integrationen, etwa zu ERP oder CAFM, möglich.

Wie läuft das Onboarding ab?

Im Onboarding werden Organisationsstruktur und Standorte angelegt, Assets importiert, Requirements zugeordnet, Verantwortlichkeiten und Provider hinterlegt sowie vorhandene Nachweise übernommen. Umfang und Aufwand richten sich nach Tarif und Portfoliogröße.

Wissen Sie, was an jedem Ihrer Standorte heute offen ist?

Obligentra schafft eine zentrale Sicht auf Betreiberpflichten, Fälligkeiten, Verantwortlichkeiten, Nachweise und Findings – über das gesamte Standortportfolio.